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Sprechstunde:

Mo 8-12 und 15-18 Uhr

Di 8-12 und 15-18 Uhr

Mi 8-12 Uhr

Do 8-12 und 15-18 Uhr

Fr 8-12 Uhr

Kontakt:

Hagener Str. 310

44229 Dortmund

Tel.: 0231-336257

Fax.: 0231-357047

 

„No scalpel Vasectomy“- eine innovative minimal invasive operative Technik zur Sterilisation des Mannes

Bei der sog. no scalpel Vasectomy (NSV) handelt es sich um eine minimal invasive operative Technik der Durchtrennung des Samenleiters zwecks dauerhafter Sterilisation des Mannes. Diese OP-Methode wurde 1974 in China entwickelt. Seit Mitte der 80er Jahre wird mit dieser Operationstechnik zunehmend auch in den USA und Kanada operiert.
Für diese Art der Sterilisation werden keine Schnitte in der Haut vorgenommen. Bei dem operativen Eingriff wird die Haut des Hodensackes im Bereich der Lokalbetäubung mit einer Spezialklemme in der Mitte ausgedehnt. Der Arzt verwendet also kein Skalpell. Die Samenleiter werden mit einer speziellen Ringklemme durch diese kleine - ca. 5 mm große - Hautöffnung hervorgeholt und durchtrennt. Gleichzeitig werden aus den Samenleitern Teilstücke von etwa 5 mm Länge für eine feingewerbliche Untersuchung entfernt. Die entstehenden Samenleiterenden werden durch eine Naht verschlossen und elektrisch verschorft, so dass der Samentransport für immer unterbrochen bleibt. Der Eingriff dauert etwa 25 min. Die NSV ist eine sichere minimal invasive OP-Technik mit deutlich niedrigeren Komplikationsraten als die konventionelle Sterilisationsoperation. Der Eingriff erfolgt  in der Regel in örtlicher Betäubung mit einer extrem dünnen Kanüle, so dass der Patient die Lokalanästhesie kaum spürt. Auf Wunsch kann der Eingriff in sog. Analgosedierung (Kurzinfusion mit Schmerz- und Beruhigungsmittel) durchgeführt werden.
Durch die Operation wird der Mann auf Lebenszeit unfruchtbar, kann also keine Kinder mehr zeugen. Im Prinzip ist eine Vasektomie ein definitiver Eingriff. Eine Re-Fertilisation d.h. operative Wiederverbindung des Samenleiters ist zwar möglich aber garantiert keine Fertilisation wie vor der Vasektomie, da die Spermienproduktion in den Hoden nach erfolgter Vasektomie zunehmend sinkt. Nach dem Eingriff bleiben das sexuelle Empfinden, der Orgasmus und die Gliedsteifigkeit unverändert. Die Ejakulation (Samenerguss) bleibt ebenfalls erhalten. Lediglich das Ejakulat-Volumen ist etwas geringer, da die Flüssigkeit aus den Nebenhoden und Spermien fehlen. In seltenen Fällen können psychische Veränderungen eintreten. Diese äußern sich infolge der Unfruchtbarkeit in einem Gefühl mangelnder Vollwertigkeit und dadurch bedingt in einem Nachlassen der sexuellen Potenz. Seit dem 1. Januar 2004 werden die Kosten der Vasektomie von der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung nicht mehr erstattet. Aufgrund dessen müssen die Patienten die Kosten des Eingriffs selbst decken. Die Abrechnung erfolgt nach der amtlichen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ `96).Die no scalpel Vasectomy wird routinemäßig in unserer Praxis durchgeführt. Bei weiteren Fragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

Ejakulatanalyse - überprüfen Sie Ihre Zeugungsfähigkeit !

Umweltgifte, falsche Ernährung, Nebenwirkungen von Medikamenten, Missbrauch von Drogen, Anabolika und Hormone sind Beispiele für Faktoren, die die Spermaqualität beeinflussen können. Viele junge Männer denken viel zu spät an eine Ejakulatanalyse und dadurch verzögern sie oft die Familienplanung bzw. belasten die Partnerin mit einer unnötigen langfristigen Diagnostik der Empfängnisstörung. Bei Männern, die z.B. mit o.g. Faktoren konfrontiert wurden bzw. bei allen Männer, die eine Familiengründung planen, ist eine Ejakulatanalyse zu empfehlen. Eine rechtzeitig erkannte Störung der Spermienproduktion, ggf. allgemein schlechte Ejakulatwerte sind oft einfach zu behandeln und garantieren eine Erhöhung der Schwangerschaftsraten. Auf Wunsch der Patienten führen wir eine Ejakulatanalyse durch. Da die Patienten für die o.g. Probe eine entsprechende Vorbereitung treffen müssen, bitten wir um eine vorherige telefonische Kontaktaufnahme.

 

Kennen Sie Ihren „PSA-Wert“?

Die häufigste Krebserkrankung des Mannes und die zweithäufigste Krebstodesursache ist heutzutage Prostatakrebs. Jährlich werden in Deutschland etwa 60.000 Prostatakarzinome diagnostiziert. Rund ein Drittel davon verläuft tödlich. Die bösartige Wucherung der Prostata ist sehr früh zu erkennen und lässt sich - rechtzeitig erkannt - gut behandeln. Zur Früherkennung des Prostatakrebses dient außer der Tastuntersuchung der Prostata durch den After und Ultraschall der Vorstehdrüse durch den After (TRUS) ein sog. PSA-Test, für den nur etwas Blut abgenommen wird. PSA (Prostataspezifisches Antigen) ist ein Eiweiß, das von der Prostata in die Samenflüssigkeit und in das Blut abgegeben wird. Bei Gesunden befinden sich nur geringe Mengen PSA im Blut, bei einer krebsverdächtigen Prostata steigt die PSA-Konzentration dagegen über 4 ng/ml an. Alle Männer sollten sich ab dem 45. Lebensjahr jährlich untersuchen lassen. Die ca. 28,- Euro, die für den Test selbst gezahlt werden müssen, sind eine gute Investition.


Was ist „Aging Male“ (der alternde Mann)?

Es handelt sich um eine Befindlichkeitsstörung des Mannes im Rahmen eines physiologischen, also normalen Alterungsvorganges. Etwa ab dem 40. Lebensjahr lassen alle Körperfunktionen nach, auch das Sexualhormon (Testosteron) produzierende Hodengewebe (jährlich um ca. 1% ), zusätzlich beschleunigt durch Stress und Leistungsdruck unserer exzessiven Lebensweise. 20-50 % der 50 bis 60-jährigen Männer weisen einen Testosteronspiegel unter der Norm auf. Unter Androgenmangel (Testosteronmangel) werden Spermaproduktion und Fruchtbarkeit, Libido und Potenz, Muskelmasse und Muskelkraft reduziert, die Körperfettmasse nimmt zu, lästige Hitzewallungen treten auf. Gedächtnisleistung und Antrieb lassen spürbar nach, Schlaflosigkeit und vermindertes Wohlbefinden stellen sich ein, Aggressionen werden freigesetzt. Ziel einer effektiven Therapie zur Verbesserung des physischen und psychischen Befindens ist die medikamentöse Hormonsubstitution (z.B. Hormon-Depotinjektionen, Hormon-Gel) nach exakter Befunderhebung und Labordiagnostik. Die gesamte Abklärung und Therapie des Testosteronmangels wird im Rahmen unserer andrologischen Sprechstunde durchgeführt.


Wussten Sie schon, dass fast jeder zweite Mensch irgendwann in seinem Leben unter Hämorrhoiden leidet?

Afterjucken und Brennen, Gefühl der unvollständigen Darmentleerung nach dem Stuhlgang sind oft die ersten Anzeichen eines Hämorrhoidalleidens. Wundsein, Nässen und Ekzeme zeigen u.U. bereits ein fortgeschrittenes Stadium an. Blutungen auf dem Stuhl oder am Papier (Nachschmieren) sind immer ein dringender Anlass, den Arzt um eine Untersuchung zu bitten. Bei jedem Menschen befinden sich Gewebepolster im Enddarmbereich, die reich an Blutgefäßen sind. Wenn es in diesen Gefäßen zur Blutstauung und zur Entzündung kommt, so vergrößern sich die Polster in einer nicht normalen Form, nun spricht man von Hämorrhoiden. Man unterteilt Hämorrhoiden je nach Ausprägung und spontan verschwindendem, rückführbarem oder äußerlich konstant verbleibendem Vorfall in 4 Stadien oder Graden. Je nach Stadium richtet sich die Behandlungsmethode mit Salben und Zäpfchen, Verödung, Gummiringligatur und Operation. Die einfachste und wirkungsvollste Behandlung besteht in der Verödung (Sklerosierung). Der Arzt spritzt eine Flüssigkeit in die Hämorrhoiden, die dort zu einer Reizung des Gewebes mit nachfolgender Vernarbung und Schrumpfung führt. Diese Sitzungen werden 4- bis 8-mal in ca. wöchentlichem Abstand wiederholt. Aus blutgefüllten geschwollenen Schleimhautpolstern werden glatte Darmwände. Die Verödung an sich ist in der Regel nicht schmerzhaft, oft wird sie vom Betroffenen nicht einmal wahrgenommen. Das liegt daran, dass der Mensch im Bereich, in dem Hämorrhoiden ihren Ausgang nehmen, keine Schmerznerven besitzt, demzufolge auch nichts spürt. Lediglich nach der Verödung kann ein dumpfes Druckgefühl auftreten, das nur selten zu einem unangenehmen Ziehen wird. Wird die Verödung jedoch nicht frühzeitig genug durchgeführt, so können die Hämorrhoiden bereits eine Größe erreicht haben, in der sie nur noch operativ zu beseitigen sind. Bei der Therapie mit Hilfe von kleinen elastischen Gummiringen stirbt das jeweilige von diesen erfasste und abgeschnürte Hämorrhoidengewebe ab, und die Hämorrhoiden werden bezüglich der Zahl und Größe auf den Normalzustand zurückgeführt. Mit dieser Vorgehensweise, die ein operatives Verfahren nachahmt, lassen sich oft größere Operationen vermeiden. Zur Behandlung der Hämorrhoiden und der weiteren Enddarmerkrankungen bieten wir für unsere Patienten eine spezielle proktologische Sprechstunde an.